Viernheimer Nachrichten 1 Dez

Bericht (PDF)

 

Wir aus Litauen – wir aus Viernheim, spannende Begegnung via Fotografie

Wir aus Litauen – wir aus Viernheim, spannende Begegnung via Fotografie

Litauische Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler der  Viernheimer  Friedrich-Fröbel-Schule gestalten gemeinsames Fotoprojekt

Vernetztes Kennenlernen.
Foto: Fotozentrum

Einschätzung der Fotogramme.
Foto: Fotozentrum

Viernheim (Giselher Buhl) – Aufgeregt und gespannt stehen sie in großem Kreis des Kunstsaals der Friedrich-Fröbel-Schule. Gleich wird Ugne aus Litauen einen Wollknäuel fangen. Sie wird sich den Umstehenden auf Englisch vorstellen, dann den Knäuel weiterwerfen. Bald sind litauische und deutsche Schülerinnen miteinander durch den Wollfaden miteinander verbunden.

Dieses gemeinsame Zusammensein ist Auftakt einer ungewöhnlichen Begegnungswoche, betonte Rektorin Tanja Eickmeier, Leiterin des Fotozentrums bei ihrer herzlichen Begrüßung: „Im Mittelpunkt stehe drei Tage lang die Fotografie. Sie sei Medium für die Heranwachsenden aus Litauen und Viernheim, sich intensiv kennenzulernen und in gemeinsamer Arbeit ein Bildprojekt zu schaffen.“

Als Einstieg in die gemeinsame Fotowoche waren Pflanzenfotogramme zu gestalten. Die jeweiligen Partnerpaare entwarfen nun auf Fotopapier poetische Bildkompositionen. Dann wurden ihre Werke in der Dunkelkammer des Fotozentrums belichtet, entwickelt, getrocknet und aufgezogen.

Das enge und gemeinsame Gestalten lies schnell ein intensives  Miteinander entstehen, Sprachschwierigkeiten spielten kaum noch eine Rolle. Die litauischen und deutschen Jugendlichen waren so mit ihren gemeinsamen Bildern beschäftigt, dass sie richtig enttäuscht waren, als sie ihre Arbeit beenden mussten.

Rima Cepuliene, Ausra Urbikiene, Martina Schuch und Adam Zientek die Organisatoren des Austauschs zwischen der Garliava Jonucia Schule aus dem litauischen Kaunas und der Friedrich-Fröbel-Schule freuten sich über die gelungenen und eindrucksvollen Bildergebnisse. Sie waren sich darin einig, dass die Umsetzung des Erasmus Programms „Seeing and Tasting Creatively“, das sie angestrebt und organisiert hatten, bisher recht erfolgreich umgesetzt worden war.

Schulleiter Rainer Greulich, Konrektor Markus Taube und Silke Seitz betonten zufrieden, dass das gemeinsam gestaltete Projekt ein wichtiger  Schritt zur europäischen Verständigung sei und dass mit diesem Vorhaben der Anspruch der Friedrich-Fröbel-Schule als Unesco-Projektschule eingelöst werde.

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