Zauber des Augenblicks – Frauenportraits von Margot König sowie Fühlen, Sehen, Fotografieren – Fotografien Gruppe Bildkommunikation Europäisches Fotozentrum für junge Fotografie

Ausstellungen

Zauber des Augenblicks – Frauenportraits von Margot König

Fühlen, Sehen, Fotografieren – Fotografien Gruppe Bildkommunikation Europäisches Fotozentrum für junge Fotografie

Ausstellungsort

Europäisches Fotozentrum für junge Fotografie

Saarlandstraße 2-4

68519 Viernheim

Eröffnung:

Freitag 10. Okt 2014 um 19:00

Rainer Greulich, Schulleiter Friedrich-Fröbel-Schule Viernheim

Tanja Eickmeier, Leiterin Europäisches Fotozentrum

Einführung

Michaela Buchheister: „Zauber des Augenblicks“

Tanja Eickmeier: „Fühlen, Sehen, Fotografieren“

Ausstellungsdauer       

10. Oktober bis 30.November 2014

Öffnungszeiten

täglich, 9:00 bis 16:00 Uhr

außer samstags und sonntags

während der hessischen Herbstferien geschlossen

Ansprechpartner

Tanja Eickmeier Kontakt

Flyer

„Zauber des Augenblicks – Frauenportraits“ von Margot König

Ernst, nachdenklich, verschmitzt und heiter blicken die Frauen auf die Betrachter. Es sind fotografische Frauenbildnisse der Fotografin Margot König. In ihren Bildern sucht Margot König das Wesentliche und das Innere der Frauen zu erspüren, die als Modelle eine kommunikativ-seelische Beziehung mit ihr eingegangen sind. Bei ihrer fotografischen Arbeit lässt sie sich von zwei zentralen Fragestellungen leiten. Sieht sie als Bildautorin die Frau gegenüber wie sie sie deutet oder erkennt sich das Modell als sich selbst wieder? Sicherlich will und kann Margot König diese Leitgedanken nicht endgültig beantworten. Vielmehr sind sie für sie ein Weg auf der Suche nach einem authentischen Bildausdruck, dem unbefangenen Begegnen der vielfältigen Facetten, die einem gelungenen Portrait innewohnen können. Wichtig ist der Fotografin im Augenblick des Fotografierens die Ausstrahlung der Frauen zu erspüren. Nicht umsonst hat sie ihre Ausstellung „Zauber des Augenblicks – Frauenportraits“ genannt. Margot König nimmt sich dazu viel Zeit, um eine natürliche Stimmung zwischen Modell und sich als Fotografin zu schaffen. Durch diese personalen Begegnungen fühlt sie sich bereichert und angeregt, kann sie ihr Motiv kontemplativ formen. So sind nun Portraitbildnisse entstanden, in denen sich Erwartungen, Zuneigung, Skepsis, Nachdenklichkeit, Heiterkeit, Strahlen und Fröhlichkeit in der Mimik der Frauen zum Schwingen kommen. Und doch haben ihre Bilder etwas Geheimnisvolles und Hintergründiges, das den Betrachter nachdenklich verweilen lässt.

 

 

„Fühlen, sehen, fotografieren – Eine Vorstellung wird zur Fotografie“

Jugendliche Gefühle sind sinnlich intensiv. Sie erfassen ihr ganzes Ich, durchdringen ihre Wahrnehmung. Ihre Welt ist eine Welt des Dazwischen. Dort wartet schon der Horizont des Erwachsenwerdens und doch schimmert noch die Kindheit in die nahe Ferne. Hieraus keimt manchmal ein Fühlen, das seine Bilder sucht. Eine Vorstellung formt sehend sich. Dann ist es da, das Bild. Bald wird es zur Fotografie werden. Fühlen und Sehen sind eins geworden. Eine Fotografie hat ihren Ausdruck gefunden. Dieses gefühlte Sehen zeichnet durchgängig die gezeigten Fotoarbeiten der jungen Fotografinnen und Fotografen des Europäischen Fotozentrums für junge Fotografie aus. Als Fotoschülerinnen und Fotoschüler des Fotozentrums, eine Einrichtung der Friedrich-Fröbel-Schule Viernheim, haben sie über Jahre gelernt, ihre inneren Stimmungen in fotografische Bilder zu verwandeln. Nun können sie zum Ende der Schulzeit ihre Abschlussarbeiten vorstellen. Mit ihren Fotografien geben sie seltenen Einblick in jugendliche Wahrnehmungsweisen. Sie machen den besonderen Reiz dieser Ausstellung aus. Die Aufnahmen selbst sind professionell gestaltet. Ihre innere Spannung jedoch formt sich aus dem Dazwischen auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Da stehen zärtliche und fein gezeichnete Naturbilder surrealen und irritierenden Fotografien gegenüber. Es sind dennoch keine Stilbrüche, alle jungen Fotografinnen und Fotografen besitzen eine eigene bildliche Handschrift. Die Widersprüche sind für die Jugendlichen selbst jedoch keine. Unbefangen, ganz von ihrem Inneren geleitet, nehmen sie ihre Welt wahr. Die 15 bis 17jährigen Heranwachsenden wollen ihre Geschichten, ihre Gefühle erzählen. Dass ihnen dies eindrucksvoll gelingt, liegt in ihren eigenwillig – unbefangenen Sehweisen und ihrem fotografischen Können begründet.

Die Fotografinnen und Fotografen sind Marie Dewald, Tamara Klemm, Mona Martin, Carolin Schäfer, Marcel Dittrich, Aylin Kohr, Laura Haas, Katja Spieß, Jannik Schäfer, Marvin Weidner, Nikolas Riesner, Raluca Cabason, Simon Habel, Alexandra Stanic

 

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