Ausstellung: „Fühlen, Sehen, Fotografieren – eine Vorstellung wird zur Fotografie“

Fotoausstellung von Fotoschülerinnen und Fotoschülern des Europäischen Fotozentrums für junge Fotografie Viernheim in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“

Label Rhein-Main-Neckar-Galerie Kreis Bergstraße

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, 29. April 2014, 18 Uhr

Rhein-Main-Neckar-Galerie

Foyer des Landratsamts Heppenheim

Graben 15, 64646 Heppenheim
Flyer

Presseberichte:

Eröffnung:

Matthias Schimpf, Kreisbeigeordneter

Tanja Eickmeier, Leiterin Fotozentrum

Mona Martin und Marie Dewald Fotoschülerinnen

Ausstellungsdauer:

29. April bis 8. Mai

Öffnungszeiten:

Montag-Mittwoch: 8-17Uhr

Donnerstag: 8-18 Uhr

Freitag: 8-12 Uhr

 

Jugendliche Gefühle sind sinnlich intensiv. Sie erfassen ihr ganzes Ich, durchdringen ihre Wahrnehmung. Ihre Welt ist eine Welt des Dazwischen. Dort wartet schon der Horizont des Erwachsenwerdens und doch schimmert noch die Kindheit in die nahe Ferne. Hieraus keimt manchmal ein Fühlen, das seine Bilder sucht. Eine Vorstellung formt sehend sich. Dann ist es da, das Bild. Bald wird es zur Fotografie werden. Fühlen und Sehen sind eins geworden. Eine Fotografie hat ihren Ausdruck gefunden. Dieses gefühlte Sehen zeichnet durchgängig die gezeigten Fotoarbeiten der jungen Fotografinnen und Fotografen des Europäischen Fotozentrums für junge Fotografie aus. Als Fotoschülerinnen und Fotoschüler des Fotozentrums, eine Einrichtung der Friedrich-Fröbel-Schule Viernheim, haben sie über Jahre gelernt, ihre inneren Stimmungen in fotografische Bilder zu verwandeln. Nun können sie zum Ende der Schulzeit ihre Abschlussarbeiten vorstellen. Mit ihren Fotografien geben sie seltenen Einblick in jugendliche Wahrnehmungsweisen. Sie machen den besonderen Reiz dieser Ausstellung aus. Die Aufnahmen selbst sind professionell gestaltet. Ihre innere Spannung jedoch formt sich aus dem Dazwischen auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Da stehen zärtliche und fein gezeichnete Naturbilder surrealen und irritierenden Fotografien gegenüber. Es sind dennoch keine Stilbrüche, alle jungen Fotografinnen und Fotografen besitzen eine eigene bildliche Handschrift. Die Widersprüche sind für die Jugendlichen selbst jedoch keine. Unbefangen, ganz von ihrem Inneren geleitet, nehmen sie ihre Welt wahr. Die 15 bis 17jährigen Heranwachsenden wollen ihre Geschichten, ihre Gefühle erzählen. Dass ihnen dies eindrucksvoll gelingt, liegt in ihren eigenwillig – unbefangenen Sehweisen und ihrem fotografischen Können begründet. Die Fotografinnen und Fotografen sind Marie Dewald, Tamara Klemm, Mona Martin, Carolin Schäfer und Marcel Dittrich.

 

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