Marie-Anne Hauth

Wo das Meer seine Berührung findet von Marie-Anne Hauth (Frankreich)

Es ist die Hafenstadt Marseille am Mittelmeer, die in ihren Stimmungen und Orten die französische Fotografin Marie-Anne Hauth fasziniert. Für sie ist Marseille nicht wie andere Städte. Marseille ist reale und irreale Stadt zugleich. Diese eigenartige Widersprüchlichkeit fesselt die Fotografin Marie-Anne Hauth, ist ihr Motiv, sich in dieser Stadt zu verlieren, um ihre Poesie in sich aufzunehmen. Sie taucht in das Labyrinth seiner Straßen und Gassen ein, lässt sich von Orten und Gassen überraschen. Das Spiel der Schatten, das gleißende Licht, die Leere des Himmels, die Begegnung mit den Menschen, die den Charakter dieser Stadt formen, erfüllt die Stadt mit Bildern. Der Mistral, dieser kalte und ungestüme Wind, verwirbelt diffus die vielen Gerüche des Mittelmeers, löst Gefühle aus und verwandelt all die wechselnden Bilder in Seelenzustände. Es sind diese vielfältigen und widersprüchlichen Empfindungen, die sich in Marie-Anne Hauths Fotografien wieder finden. Sie lassen im wenig Beobachteten, im Unerwarteten, an den unterschiedlichen Orten die Nähe des Meeres ahnen. Es ist das Meer, das die Atmosphäre der Stadt Marseille so unvergleichlich macht.

 

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